Der Broker ist Ihr direkter Geschäftspartner am anderen Ende der Leitung. Er soll dafür sorgen dass Ihre Aufträge reibungslos und schnell ausgeführt werden, Ihr mühsam erarbeitetes Kapital möglichst sicher aufbewahren, moderate Preise für seine Dienste verlangen und möglichst einen Ansprechpartner der Ihre Muttersprache spricht beschäftigen, damit Sie in stressigen Situationen besser zurechtkommen. Ob er in Deutschland oder im Ausland sitzt ist technisch unerheblich, wohl aber steuerlich! Ich empfinde die sofortige Abrechnung der Kapitalertragsteuer bei deutschen Brokern sehr nachteilig und bevorzuge die jährliche Abrechnung nach Unterlagen. Dieses Thema sollten Sie jedoch mit Ihrem Steuerberater besprechen. 

Zum Punkt schnelle und reibungslose Ausführung muss ich sagen, dass der Unterschied zwischen den verschiedenen großen Brokern eher marginal ist. Jeder hat seine Eigenheiten, aber die Technik funktioniert überall sehr gut. Hedgen sollte -und muss beim Einsatz von meinen Experts- erlaubt sein, ebenso alle aggressiven Tradingstile.

Was das sichere Aufbewahren Ihres Kapitals angeht, empfehle ich Ihnen auf die Regulierung und die jeweilige Aufsichtsbehörde zu achten. Ihr Kapital sollte getrennt vom Vermögen des Brokers bei einer Ihnen bekannten Bank eingezahlt werden. Lesen Sie die Verträge und Bedingungen, bevor Sie ein Livekonto eröffnen, auch wenn es schwerfällt! Recherchieren Sie im Internet nach Kundenbewertungen und achten auch darauf, wie lange der Broker schon am Markt ist.

Unter moderaten Preisen verstehe ich marktgerechte Spreads und kundenfreundliche Abwicklung der nötigen Geldtransfers. Ebenso sollten Sie die Zinskosten - den Swap - vergleichen, die sind teilweise recht unterschiedlich und beeinflußen Ihr Tradingergebnis unter Umständen mehr als der Spread!

Idealerweise gibt es für Sie als deutschsprechenden Kunden auch einen deutschsprachigen Support, entweder per Telefon, Mail oder Chat. Auch wenn Sie englisch gut beherrschen ist es im "Krisenfall" deutlich einfacher, sich der Muttersprache zu bedienen.

Sie finden auf meiner Webseite nur Banner von Brokern denen ich vertraue, bei denen ich selbst mit eigenem Geld und Risiko "im Geschäft" bin, und die meine persönlichen Ansprüche erfüllen. Sie unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Herkunft und der angebotenen Kontoarten.

ActivTrades hat seinen Ursprung in England, ThinkMarkets in Australien und LiteForex in Russland.

Alle bieten ab einer bestimmten Einlagenhöhe auch einen kostenlosen VPS Service und einige zusätzliche hilfreiche Tradingtools an.

Die beiden erstgenannten eignen sich für "normale" Tradingkonten, die auch entsprechend kapitalisiert werden. In meinen Augen macht es wenig Sinn ein Konto mit 500 Euro bei einem "normalen" Forex Broker zu eröffnen, selbst wenn dort mit Micro Lots gehandelt werden kann. Ich denke so ab 2000 bis 3000 Euro sollten es schon sein, bevor man überhaupt am Forexmarkt anfängt.

LiteForex ist dahingehend die Ausnahme. Man kann da sehr einfach -der gesamte Prozess incl. Kontoeröffnung, Kapitalisierung und damit bis zum ersten Trade  keine halbe Stunde!- einen sogenannten Centaccount aufmachen; so werden aus 400 US Dollar gleich 40000 (USD-Cent) Balance und ermöglicht das Traden mit üblichen absoluten Beträgen, auch wenn alles im Hintergrund automatisch durch 100 geteilt wird. Ich würde jedem empfehlen dort ein (oder mehrere) Konten zu eröffnen, wenn das vorhandene Kapital für Forex unter der weiter oben genannten Schwelle liegt. Dort sind zwar keine Microlots möglich sondern die minimale handelbare Lotgröße ist 0.1, aber durch 100 geteilt wird das Minilot zum Nanolot und es passt wieder! 

Ein Demokonto bei ThinkMarkets hat einen ganz erfreulichen Vorteil: Es ist gleich zu Beginn ein nichtablaufendes Dauerdemokonto (monatliche Handelsaktivität vorausgesetzt)!

Gerade bei meinem Expert Tradonator® nextGen! oder dem Tradonator® Cash Pro ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn das Konto nicht nach wenigen Wochen ausläuft. Der Testzeitraum sollte passend zur Strategie eher langfristig angelegt sein, und hier ist das möglich ohne weitere Interventionen beim Broker!

Bei Tradingkonten sollte die kleinste handelbare Einheit ein Microlot - 0.01 Lot - sein, denn dann ist das eventuell verwendete Money Management genauer.

Manche Broker bieten Ihnen auch eine kostenlose Zusatzversicherung für Ihre Einlage an, für den Fall eines sogenannten "Defaults". Diese ist oft höher als die gesetzliche Absicherung. Nicht zu Verachten ist auch der vertragliche Ausschluß einer Nachschußpflicht, die Sie im schlechtesten Fall Haus und Hof kosten kann!


 

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